Mohumed glänzt auch beim heimischen Jump’n’Run

Technik statt Zuschauer nimmt während Corona auf den Tribünen der Leichtathletik-Stadien Platz. So auch beim PUMA Jump'N'Run Meeting in Dortmund.

Technik statt Zuschauer nimmt während Corona auf den Tribünen der Leichtathletik-Stadien Platz. So auch beim PUMA Jump'N'Run Meeting in Dortmund.

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Es ging gegen Mitternacht als beim PUMA Jump’n’Run Meeting im Stadion Rote Erde als letztem Höhepunkt die 5000 Meter-Läufer auf die Strecke geschickt wurden. Der deutsche Meister Mohamed Mohumed blieb seiner taktischen Linie treu,  hielt sich zunächst im hinteren Drittel des hochklassigen Feldes auf und arbeitete sich dann allmählich nach vorn. Dort sorgten Simon Hendel und der deutsche Meister des Vorjahres,  Maximilian Thorwirth für schnelle Fahrt und stiegen nach 3000 Metern aus. Nach 8:08 Minuten passierte der Eintrachtler diese Marke und war dann auf sich gestellt. Eine Runde vor Schluss warf er einen Blick auf Stadionuhr und verschärfte noch einmal das Tempo. Der Schweizer Jonas Roess stürmte heran, aber nach glänzenden 13:24,46 Minuten lief Mohumed in deutscher Jahresbestzeit ins Ziel und bewies, dass er über 5000 Meter derzeit nicht nur der beste sondern auch der schnellste Deutsche ist. Auch brachte er den 41 Jahre alten Kreisrekord von Manfred Schöneberg (13:38,4) in seinen Besitz.

Er wünscht sich jetzt vor Saisonende noch ein schnelles Rennen über 1500 oder 10000 Meter im Rahmen der Diamond League.

Sein drei Jahre jüngerer Bruder  Yassin verbuchte mit vorzüglichen 14:30,47 Minuten ebenfalls eine Klassezeit und machte gegen seine älteren Konkurrenten seine tolle Kampfstärke deutlich.

Verena Meisel läuft in Bestzeit zu Silber

Über 800 Meter der Frauen zeigten die Eintrachtlerinnen erneut ihre eindrucksvolle Konstanz.  Auf den letzten 400 Metern machte sich die noch zur Jugendklasse zählende Verena Meisl an die Verfolgung der enteilten Spitze und am Schluss fehlten ihr in persönlicher Bestzeit von hervorragenden 2:06,53 Minuten nur wenige Zentimeter zum Sieg. Auch Patricia de Graat verbuchte mit ausgezeichneten 2:08,23 Minuten auf Platz 5 neuen Hausrekord.  

Hinter dem Briten Joe Eving erkämpfte der MU20er Lasse Funck über 800 Meter nach starken 1:54,24 Minuten Rang 2. Hannes Fahl (MU 18) folgte in Bestzeit von 1:55,52 Platz 5. Hohes Tempo wurde über die 1500 Meter vorgelegt. Maximilian Feist teilte sich sein Rennen gut ein und freute sich über seine Bestzeit von 3:42,38 Minuten, gefolgt von Elias Schreml nach 3:44,84. Die 1500 Meter gingen an die überlegene deutsche 5000-Meter-Meisterin Alina Reh. Durch ihr hohes Anfangstempo verpasste sie mit 4:15,78  Minuten die erhoffte persönliche Bestzeit. Unsere WU 18erin Louisa Hassel setzte sich nach 4:39,13 Minuten in ihrer Kategorie durch. Anna Hense stellte im 100-Meter-Vorlauf mit 12,02 Sekunden ihre Bestzeit ein und bezwang im Finale mit 12,16 die deutsche Jugendmeisterin 2019 Josephine Otto aus Kassel  (12,27). Gleich zwei persönliche Bestmarken verbuchte die gerade 16jährige Karolina Haas mit 12,57 Sekunden über 100 Meter sowie 25,73 über 200 Meter. Till Marburger (alle Entracht) zeigte sich als Stabhochsprungsieger mit 4,70 Meter für die deutschen Jugendmeisterschaften gerüstet.

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