Edelmetall für die Eintrachtler bei den deutschen U 23 – Meisterschaften

Leichtathletik in Dortmund

Die Erwartungen der Eintrachtler   waren vor den deutschen U 23  -Meisterschaften in Koblenz  hoch gesteckt und wurden nicht enttäuscht. Ein Meistertitel, drei Silbermedaillen und eine Bronzeplakette, darüber hinaus acht Platzierungen unter den ersten Acht, das konnte sich sehen lassen

Mit hervorragenden  11,35  Sekunden hatte Lilly Kaden ihr 100 – Meter – Halbfinale souverän für sich entschieden. Im Finale konnte trotz ihrer starken letzten 40 Meter die führende zwei Jahre ältere  Sophia Junk (LG Rhein-Wied) nicht mehr abfangen. Mit 11,43 Sekunden sicherte sich die vorjährige deutsche Jugendmeisterin hoch zu bewertendes „Silber“. „Sophia war heute stärker als ich.“, bekannte die Journalistik -Studentin und stellte fest: „Mein Start war verbesserungsfähig aber nach einem Fehlstart waren wir zur Vorsicht gezwungen. Wie erhofft, stürmte sie zuletzt kraftvoll auf Platz 2

Trainer Thomas Kremer war zufrieden: „Lilly ist in der Schlussphase sehr stark, aber am Start müssen wir noch arbeiten. Aber sie ist noch so jung, und es muss ja Dinge geben, die sie noch verbessern kann.“

Lea Sophie Benzin verpasste mit 11,97 Sekunden um acht Hundertstel das Finale.

Im Stabhochsprung benötigte Constantin Rutsch zwei Anläufe, um die fünf Meter zu meistern und nahm damit hinter dem Leverkusener Zenker den zweiten Platz ein. Im Versuchepoker ließ er die Latte auf 5,15 Meter legen, nachdem er an 5,10 einmal gescheitert war. Aber diese Höhe war an diesem Tag zuviel. Silber war ihm jedoch nicht streitig zu machen. Till Marburger schwang sich über 4,80 Meter und wurde Sechster.

Ohne Mühe überstand Brenda Cataria Byll  das 400 – Meter Halbfinale. In der Entscheidung begann sie nicht so unbekümmert wie gewohnt mit hohem Tempo. Nachdem sie zuletzt in der Schlußphase mehrfach überholt worden war,lief sie vorsichtiger an, konnte das aber auf der Zielgeraden nicht mehr wettmachen. Mit 53,35 Sekunden schaffte sie als Dritte jedoch den Sprung auf das Treppchen. Von der  Siegerin trennten sie nur 24 Hundertstel. Sie sollte wieder zu ihrer früheren Taktik zurückkehren. Als Verena Meisl die Lücke der enteilten Saarländerin Sara Benfares schließen wollte, übernahm sie sich. Auf der Zielgeraden wurde sie von ihrer Angstgegnerin Fabienne Meyer überholt, verteidigte aber sicher ihren dritten Platz. Rahel Brömmel kam nach 4:34,66 Minuten als Sechste ins Ziel.

Zusammen mit Lisa Oed machte sich Linn-Lara Kleine über 5000 Meter an die Verfolgung des Führungsduos, musste dann jedoch die Hanauerin ziehen lassen.  Ihre 16:46,80 Minuten waren Platz 4 wert.

Maximilian Feist lief ein mutiges 1500-Meter-Finale. Als er vor der Schlussrunde angreifen wollte, war er eingeklemmt und musste einen „Umweg“ außen an seinen Gegnern vorbei wählen. Er kam aus dem Rhythmus, das kostete Boden und Kraft, so dass er sich mit Platz fünf in 3:49,17 zufrieden geben musste. Im 800 – Meter-Finale ging es eng zu. Steffen Baxheinrich hielt sich ausgezeichnet und seine 1:50,52 und Rang 5 gehen in Ordnung. Henrik Lindstrot und Constantin Feist liefen ein starkes Rennen über 3000 m Hinders. Für den erst 18jährigen Henrik Lindstrot ging es um die EM – Qualifikation und trotz sehr guter 9:06,75 Minuten fehlten ihm daran nur 75 Hunderststel (5.). Natürlich war er enttäuscht, doch er noch ein Jahr Zeit, um Versäumtes nachzuholen. Jetzt gilt sein Augenmerk den deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock. Feist imponierte als Achter durch seine Bestzeit von 9:08,33  Minuten.