Patricia de Graat in Glanzform

Leichtathletik in Dortmund

Laufen ist ihr Hobby und zur Zeit hat Patricia de Graat (LG Olympia) im wahrsten Sinne des Wortes einen tollen Lauf. 2015 erkämpfte sie die nationale WU 18 – Meisterschaft über 1500 Meter, und seitdem hat sie viele Höhen und Tiefen erlebt.  Nun befindet sie sich, nachdem sie ihre gesundheitlichen Probleme im Griff hat, in glänzender Form und verbucht hervorragende Bestzeiten am Fließband. 

In Bielefeld drückte sie, ohne gefordert zu werden, ihren bisherigen 1500-Meter-Hausrekord gleich um rund drei Sekunden auf erstklassige 4:16,54 Minuten. Damit rückte sie in der Rangliste der besten deutschen Mittelstrecklerinnen auf Platz 8 vor. Unter den schnellsten LGOerinnen „aller Zeiten“ rangiert nur die legendäre Claudia Lokar vor ihr. Aber ihr Hauptaugenmerk legt sie zur Zeit auf die 800 Meter. In Pfungstadt verbuchte sie mit 2:07,71 Minuten (bisher 2:08,23) und ist sicher, dass da noch mehr möglich ist. „Eine Zeit um 2:05 könnte ich schon anpeilen.“, ist die 23-jährige zuversichtlich.

Patricia de Graat

Mit einer 200 – Meter – Glanzzeit meldete sich die 17-jährige Karolina Haas bei leichtem Gegenwind zu Wort. Sie ist nun bei starken 25,04 Sekunden angekommen, und nun fehlt ihr nur noch eine dazu passende 400-Meter-Leistung. Eventuell plant sie mit ihrem Trainer Lars Schelp bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock einen Doppelstart. Im Herbst könnten dann schnelle 800 Meter deutlich machen, welche Möglichkeiten sie auch über diese Distanz besitzt, wie sie vor einem Jahr bereits einmal andeutete. Ida Lefering hatte die 800 Meter mit 62 Sekunden zu schnell begonnen, und sie musste am Schluss dafür büßen. Dennoch schaffte die U18erin mit 2:10,17 Minuten eine hoch zu wertende Bestzeit. Nur wenig zurück verbesserte sich Marie Grövert (WU 20) auf  2:13,88 Minuten.  In die Reihe der schnellen 800-Meter-Zeiten reihte sich der 2020 zu den besten deutschen  Mittelstrecklern der MU 18 zählende Hannes Fahl ein, obwohl es für ihn zu Beginn des Jahres alles andere als rund lief. Zunächst erwischte ihn eine Gott sei Dank milde Form der Corona-Infektion, dann warf ihn  ein „Pfeiffer“ aus der Bahn. Aber der spurtstarke 18jährige baute vorsichtig wieder auf und fand gerade rechtzeitig wieder Anschluss. Er verbesserte sich auf sehr gute 1:52,21 Minuten und kann nun weiter nach oben schauen. Über neue Bestmarken konnte sich auch Fabio Heitböhmer (MU 18) freuen. In Bielefeld war er mit  4:06,54 Minuten über 1500 Meter um rund zehn Sekunden schneller als bisher und in Pfungstadt lieferte er 1:55,92 über 800 Meter ab.

Verdientes Lob erntete Noah Boeck (MU 18 )für seine hervorragenden 6:04,32 Minuten über 2000 Meter Hindernis. „Er blieb auch bei der Stange als es einmal schwierig wurde.“, lobte Trainer Christoph Neuhaus.  Viel versprechend die 1500-Meter-Bestmarke   von   3:57,38   Minuten   von   Lennart Lindstrot.   Mz

Ergebnisse:

Pfungstadt, WU 18, 200 m: Ricarda Wrede 28,42 Sek. (-1,3) – 1500 m: Celina Koops 5:05,34 Min. – 2000 m Hindernis: Marie Meyer  – Piton 7:32,31 Min., Lina Ebbinghaus 7:51,73 Min.

Bielefeld, WU 20, 1500 m: 1.Tessa Krämer 5:03,40 Min., Lieselotte Langeloh 5:08,58 Min. – 3000 m: Maya Strebel 10:51,95 Min – MU 18, 800 m: Julius Faure 2:09,70 Min. – 5000 m: Lars Franken 16:07,78 Min.- 400 m Hü.: Julian Windeler 59,03 Sek. – MU 20, 1500 m: Lennardt Lindstrot 4:14,50 Min., Albert Henning 4:17,50 Min  – MU 16, 5000 m Nils Franken17:52,13 Min – WU 20, 100 m: Miriam Dolligkeit  13,32 Sek, – WU 18, 5000 m: Lara Kernich 19:45,80 Min. – 400 m Hü.: Antonia Skoruppa 72,54  Sek. – Männer, 400 m Hü.: Jannis Kozian (LGO) 57,96 Sek.  – 5000 m: Felix Wolff 16:23,70 Min., – M 30, 5000 m: Nils Scheffer (beide LC Rapid) 16:53,85 Min. –

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