1. Herren erkämpfen sich einen Punkt

VV Humann Essen V – TSC Eintracht Dortmund 3:2 (24:26, 19:25, 25:11, 25:23, 15:10)


Beim Auswärtsspiel am späten Sonntag in Essen konnte sich der „Dortmunder Männerchor“ vom TSC dank geschlossener Mannschaftsleistung einen Punkt beim Tabellenzweiten Humann Essen sichern.
Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Dortmund konnte durch viel Varianz in den Angriffen immer wieder Lücken in der Abwehr der Gegner auftun. Gleichzeitig stand der Block deutlich sicherer als in den Spielen zuvor und konnte viele Essener Angriffe entschärfen. Zudem schienen die Dortmunder weniger Probleme mit der niedrigen Hallenhöhe zu haben als die Gastgeber, denen
deutlich mehr Bälle an die Decke tickten. So ging es im ersten Satz munter hin und her, und nachdem der TSC einen Satzball abgewehrt hatte, konnte man den ersten Satzsieg feiern (26:24).
Ähnliches Bild im zweiten Durchgang, wobei der TSC sich Mitte des Satzes frühzeitig absetzen konnte (20:16) und den Vorsprung entspannt zum ersten Punktgewinn einfahren konnte.
Leider sollte das der einzige Punkte bleiben, den die Dortmunder an diesem Tag aus Essen entführten. Nach einem dritten Satz, den die Dortmunder im Dauerschlaf verbrachten (11:25), ging es im vierten wieder auf Augenhöhe zu. Allerdings spielten viele Dinge, die zuvor noch so gut funktionierten, nicht mehr in die Karten des TSC. Das Dortmunder Blockspiel bekam keinen Zugriff mehr auf die
Angriffe Essens. Ebenso verlor die Annahme immer mehr an Genauigkeit, was den Spielaufbau immer mehr hemmte. Allerdings agierte Humann Essen ab dem dritten Satz auch mit deutlich mehr Druck, angefangen mit starken Aufschlägen, fortgeführt mit geschickteren Angriffen. Ein Spieler auf Essener Seite stach laut Trainer Rolf Wilmsen besonders hervor. „Dass wir den Diagonalangreifer
nicht in den Griff bekommen haben, hat am Ende das Spiel entschieden“, konstatierte er im Nachhinein.
Wo der vierte Satz noch offen war und das glücklichere Ende für Essen nahm (23:25), fehlte im Tiebreak ab dem Seitenwechsel wieder die Konstanz. Und so ging dieser in der Höhe verdient an die Gastgeber (15:10). Auch wenn nach 2:0-Satzführung die Hoffnung auf weitere Zähler groß war, so waren alle Spieler zufrieden über eine weitesgehend starke Leistung gegen stabil spielende Gegner. Diesen Schwung gilt es nun in die letzten Spiele der Hinserie mitzunehmen, insbesondere für das anstehende Heimspiel gegen Grumme in zwei Wochen.


Es spielten: Grütering, Wolf (C), Laczkowski, Dammann, Lammering, Schüßler,
Grund, Chudy, Kemker, Hoffmann (L), Wilmsen (T)

Laczkowski

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