Reisender in Sachen Lacrosse

Jesse Cox, Trainer der Wolverines Lacrosse Dortmund. Foto: Jan Weckelmann

Jesse Cox, Trainer der Wolverines Lacrosse Dortmund. Foto: Jan Weckelmann

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Die Lacrosse-Abteilung hat sich verstärkt. Nach dem Aufstieg der Herren-Mannschaft und Damen-Mannschaft in die 1. Bundesliga wurde ein Trainer aus dem Mutterland dieses rasanten Mannschaftssportes engagiert. Im Sommer kam der Lacrosse-Trainer und Grundschullehrer Jesse Cox (28) aus dem sonnigen Los Angeles/ USA in ein nicht weniger sonniges Dortmund.

Über eine Stellenanzeige in einem Lacrosse-Blog im Internet kam der Kontakt zu dem reiselustigen Amerikaner zustande. Als 13-jähriger Junge begann er mit dem Lacrosse und hatte bis dahin die typisch amerikanischen Sportarten schon ausprobiert: „Aber im Lacrosse hatte ich meinen Sport gefunden. Denn dort kommen viele Dinge aus den anderen Sportarten zusammen: der Vollkontakt aus dem Football, die Schnelligkeit des Basketballs und taktische Elemente.”

Cox spielte in High-School- und College-Teams, danach als Profi im Callfield-Team, Melbourne, Australien. Als Headcoach war er an der Redondo Union High-School vier Jahre verantwortlich. Und weil er gerne reist, ließ er sich auf das Abenteuer ein, unsere Wolverines zu coachen.

L.A. – Melbourne – Dortmund

Ohne besondere Erwartungen machte er sich auf den Weg und wurde in Dortmund freundlich empfangen. „Die Leute hier sind sehr kommunikativ. Durch die Lacrosse-Abteilung habe ich eine unglaubliche Unterstützung erfahren. Mit ihrer Hilfe habe ich eine Wohnung gefunden, mein Visa beantragen können. Die Abteilung ist wie eine große Familie.” Dazu hat ihn der Nahverkehr überrascht, der anders als in Los Angeles sehr gut ausgebaut ist und ein Auto überflüssig macht, anders als in L.A. So konnte er schon die Nachbarstädte erkunden. Allerdings vermisst er die mexikanische Küche. Cox ist in San Diego aufgewachsen, an der mexikanischen Grenze.

Auch hat sich Jesse Cox schon einen ersten Überblick über seine neuen Mannschaften verschaffen können und Ziele für sein Training festgelegt: „Die Teams sind athletisch gut ausgebildet, aber es mangelt noch am Spielverständnis. Das muss verbessert werden. Dazu werden wir auch an den Stick-Skills arbeiten und der Kommunikation im Spiel. Letztendlich wollen wir so die 1. Liga halten und mit verstärkter Jugendarbeit für laufenden Nachwuchs sorgen. Die Voraussetzungen hier beim TSC sind bestens und die Unterstützung vom Verein für die Lacrosse-Abteilung ist großartig.”

So macht sich unser neuer Wolverines-Headcoach mit viel Enthusiasmus auf zur nächsten Trainingseinheit. Alle weiteren Informationen zu möglichen Schnuppertrainings sowie den Spielterminen finden sich unter www.dortmund-lacrosse.de.

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