Verena Meisl mit tollen 1500 Metern

Leichtathletik in Dortmund

Teile diesen Beitrag:

Vor rund zwei Jahren erkämpfte Verena Meisl, damals noch im Dress des TV Mülheim – Saarn, als 17-jährige sensationell den deutschen U 18- Meistertitel über 1500 Meter. Das brachte ihr eine Einladung zum Höhentraining des deutschen Mittelstreckennachwuchses im Kühtai ein. Damals mit von der Partie mehrere junge Eintrachtler. So wurden die ersten Kontakte nach Dortmund geknüpft und zum Jahreswechsel 2019 schloss sich Verena der Eintracht / LG Olympia an. Schon im ersten Jahr im Dortmunder Dress verbuchte sie hervorragende Erfolge, an die sie jetzt bei der Läufergala in Pfungstadt spektakulär anknüpfte. Gegen die passende Konkurrenz beherrschte sie die 1500 Meter und setzte sich nach glänzenden 4:21,97 Minuten gegen alle renommierten Rivalinnen durch.  Schade für Verena, denn das wäre die Qualifikation für die U 20 – WM in Nairobi gewesen, wenn diese nicht Corona-bedingt ausfallen würde. Verena übernahm mit ihrer tollen Zeit auch die Führung in der nationalen U 20 – Rangliste.

Die gerade 16-jährige Karolina Haas sorgte über 400 Meter für eine weitere Klasseleistung einer Eintrachtlerin. Sie steigerte sich in einem mutigen Lauf auf hervorragende 57,80 Sekunden. Sie hat nun bei den deutschen Jugendmeisterschaften die Qual der Wahl, denn auch über 800 Meter hat sie die Anforderungen erfüllt. Louisa Hassel gelang als Siegerin des  800 – Meter – Rennens der WU 18 mit guten 2:16,90 Minuten ebenfalls die Norm für Heilbronn.

Schon die gewohnt starken Leistungen lieferten die Eintracht – Mittelstreckler ab. Steffen Baxheinrich, der sonst oft seinen Trainingsgefährten als routinierter Hase dient, zeigte dieses Mal sein eigenes Können. Er lief, getrieben durch Elias Schreml,  einen vorzüglichen Hausrekord von 3:43,33 Minuten, die ihm die Berufung in den DLV – Kader einbringen sollten. Schreml lief in Freiluftbestzeit von 3:43,43 Minuten knapp hinter ihm ins Ziel.

Erneut stark der U 20er Yannis Mohumed mit 3:52,03 Minuten und Langstreckler Clemens Erdmann, der auf den kürzeren Distanzen immer besser zurecht kommt,  steigerte sich um vier Sekunden auf   ausgezeichnete 3:53,91 Minuten. Hannes Fahl (MU18) näherte sich mit 4:02,82 Minuten seiner ersten dreier Zeit. Die 800 Meter sind für Maximilian Feist eine „Unterdistanz“. Umso überraschender kommt seine Bestzeit von 1:50,17 Minuten. Lasse Funck (MU 20) verfehlte mit sehr guten 1:53,96 Minuten seine Bestzeit nur hauchdünn.

shares