Orlowskis Marathon-Debüt

Steven Orlowski zog es für sein Marathon-Debüt nach Sevilla auf den schnellsten Kurs Europas.

Steven Orlowski zog es für sein Marathon-Debüt nach Sevilla auf den schnellsten Kurs Europas.

Straßenläufe in Spanien sind für Eintrachtler Steven Orlowski die beste Voraussetzung für schnelle Zeiten. Schon 2020 erzielte er in Barcelona mit 1:04:50 Stunden im Halbmarathon eine Klasseleistung, nun zog es ihn für sein Marathon-Debüt nach Sevilla auf den schnellsten Kurs Europas. „Es waren tatsächlich perfekte Bedingungen. Eine brettflache Strecke, kaum Wind und in der Spitze eine große Leistungsdichte.“, beschrieb er die „hervorragenden Voraussetzungen.“
Die wollte er nutzen und begann sehr forsch vielleicht zu schnell. An der Halbmarathonmarke wurde er mit 1:07:29 Stunden gestoppt, doch nach 30 Kilometern musste er dafür büßen. „Der Oberschenkel machte zu, und der Kreislauf meldete sich.“, beschrieb er die kritische Phase des Rennens. Aber das Wort „aufgeben“ kennt er nicht.
„Die letzten zwölf Kilometer waren eine einzige Quälerei.“, sagte der Lockenkopf, meinte aber:  „Mit meinem Debüt bin ich zufrieden.“  

Damit verbesserte er den 30 Jahre alten LGO-Rekord von Volker Welzel um 39 Sekunden. Mit wachsender Erfahrung  ist das sicher nicht sein letztes Wort.

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