Dortmunder Säbelfechter*innen starten bei Deutschen Meisterschaften in Dormagen

Am Wochenende wurde es gleich in zwei deutschen Meisterschaften im Säbelfechten spannend.

Am Wochenende wurde es gleich in zwei deutschen Meisterschaften im Säbelfechten spannend.

Am vergangenen Wochenende (30.04./01.05.2022) fanden gleich zwei Deutsche Meisterschaften im Säbelfechten in Dormagen statt. In der Altersklasse U13  absolvierte Julian Dreising (2009) sein erst zweites Turnier überhaupt – leider konnte er sich in der gut besetzten Vorrunde noch nicht durchsetzen und beendete die Meisterschaft mit Platz 39.

In der Erwachsenen-Altersgruppe (Senior) gingen gleich drei TSC-Säbelfechter*innen an den Start.

Der Modus bei diesen Meisterschaften war wie folgt: Bei den Damen und Herren waren die besten 16 Fechter*innen der Deutschen Rangliste von Vorrundengefechten befreit, diese starteten den Wettkampf erst mit den KOs in der Direktausscheidung. Neu an diesen Deutschen Meisterschaften war, dass die KOs am vergangenen Wochenende nur bis zu den TOP 16 ausgefochten wurden – Ende Juni fechten die besten 16 dann bei den FINALS in Berlin um den Titel und die weiteren Platzierungen.

Martin Hamelmann (1996) konnte in seiner anspruchsvollen Vorrunde ein Gefecht für sich entscheiden, bei den anderen Gefechten musste er sich zum Teil knapp geschlagen geben. Im anschließenden 64er KO traf er auf den auf Platz 24 gesetzten Björn Hofmann aus Tauberbischhofsheim. Trotz eines spannenden Gefechts verpasste Hamelmann den Einzug ins 32er KO beim Endstand 13:15 und belegte damit Platz 41.

Auch Anja Kraus (1996) hatte kein Vorrundenglück – trotz zweier Siege verpasste sie den Einzug in die KO-Runde. Für sie war nach der Vorrunde mit Platz 34 Schluss. 

Die jüngste TSC-Fechterin in der Altersgruppe der Erwachsenen, Jana Breer (2004), hatte einen guten Tag bei den Deutschen Meisterschaften erwischt. So wandelte sie einen Rückstand von 1:4 noch in einen Sieg um und gewann insgesamt 4 der 6 Vorrundengefechte.

Damit hatte sie den Sprung ins 32-KO souverän geschafft und musste sich im KO-Gefecht der auf Platz 10 gesetzten Josephine Kober aus Künzelsau stellen. Bis zur Pause lag Jana Breer 1:8 zurück, Trainer Ayman Tareq nutzte die Pause für ein intensives und offensichtlich erfolgreiches Coaching seiner Fechterin. Nach der Pause schaffte es die junge Fechterin auf 10:10 auszugleichen, bevor sie die Führung wieder der Künzelsauer Fechterin überlies, die ihren Vorsprung bis auf 10:14 ausbauen konnte. Breer behielt einen kühlen Kopf und schaffte erneut den Ausgleich auf 14:14. 

Beinahe wäre die Sensation geglückt, das Ticket nach Berlin in greifbarer Nähe – jedoch setzte ihre Gegnerin den Schlusstreffer zum 14:15. Damit beendet Jana Breer die Deutschen Meisterschaften mit einem sehr guten 23. Platz und dem ersten Punkt für die Deutsche Rangliste bei den Senioren.

Am Sonntag startete die Herrenmannschaft des TSC (Hamelmann, Ufert, Habelmann) zum Mannschaftswettkampf. Die Herren gaben ihr Bestes, konnten jedoch der Mannschaft der TSG Eislingen, die unter anderem mit dem amtierenden Juniorenweltmeister sowie U17- und Junioren-Europameister Colin Heathcock auf die Planche ging, nicht das Wasser reichen. 

Trainer Ayman Tareq richtet den Blick bereits auf die weiteren anstehenden Meisterschaften in den anderen Altersklassen (Junioren, U17 und U15) und das weitere Training mit seinen Fechter*innen.

Für interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene bietet der TSC Eintracht nach Kontakt über die Webseite gern ein Probetraining an (www.fechten-dortmund.com).

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